17. Hollt jug nich sülvst för klok. Vergellt nüms Böses mit Böses. West jeden Minschen gegenöver up sin Best bedacht. Jes. 5, 21. 1. Thess. [5, 15.]
18. Is dat möglich, so veel an jug is, so hebbt mit alle Minschen Freden. Mark. [9, 50.] Ebr. [12, 14.]
19. Rächt jug nich sülvst, mine Leeven, sonnern makt Ruum för den Torn, denn dat steiht schreven: De Rache is Min, Ik will vergellen, sprickt de HErr. 3. Mos. 19, 18. Matth. [5, 39.] 1. Cor. [6, 7.] 5. Mos. 32, 35. Ps. [94, 1.] Ebr. [10, 30.]
20. So nu dien Fiend hungert, so gif em wat to eten, hett he Döst, so gif em wat to drinken, wenn du dat deihst, so warrst du fürige Kahlen up sin Kopp sammeln. Spr. 25, 21. 22. Matth. [5, 44.]
21. Lat di nich vun dat Böse överwinnen, sonnern överwinn dat Böse mit dat Gude. Weish. 7, 30.
Dat 13. Kapitel.
1. Jedereen si unnerdahn de Obrigkeit, de Macht över em hett. Denn dar is keen Obrigkeit, as alleen vun GOtt. Wo awer en Obrigkeit is, de is vun GOtt verordnet.
2. Wer sik nu gegen de Obrigkeit setten deiht, de weddersett sik GOtt Sin Ordnung. De sik awer weddersetten doht, ward över sik en Strafordeel kriegen.
3. Denn de Regenten sünd nich dar as Afschreckung för dat gude Wark, sonnern för dat Böse. Wist du di awer nich fürchten vör de Obrigkeit, so doh dat Gude, so warrst du Lov vun desülvige hebben. Luk. [22, 25.]