5. Lat sik nich Een den Annern enttrecken, dat sie denn mit beide Inwilligung för en korte Tied, so lang dat ji fasten un beden künnt; un kamt denn wedder tosamen, up dat ju de Satan nich versöken doh wegen ju Liederlichkeit.
6. All düt segg ik ju ut guden Willen, un nich, wiel ik mutt.
7. Ik wull awer veel leever, all Minschen weern as ik; awer jedereen hett sin egen Gav vun GOtt, de Een so, de Anner so. Matth. [19, 12.]
8. Ik segg twar de Unbegevenen un Weetfruens: Dat deiht se gud, wenn se ok blievt as ik.
9. Wenn se dat awer nich utholn könnt, so lat se frien; frien is beter as Brunst lieden. 1. Tim. [5, 14.]
10. De Verheiraten awer befehl nich ik, sonnern de HErr, dat de Fru sik nich scheden deiht vun den Mann. 1. Thess. [4, 15.] Matth. [5, 32.]
11. Wenn se sik awer scheden deiht, lat se unverheiratet blieven, oder lat se sik wedder mit ehrn Mann verdregen un lat den Mann de Fru bi sik beholn.
12. De Annern awer segg ik, nich de HErr: Wenn en Broder en unglövig Fru hett un desülvige is tofreden, bi em to wahnen, de schall sik nich vun ehr scheden.
13. Un wenn en Fru en unglövigen Mann hett, un he leet sik dat gefalln, bi ehr to wahnen, de schall sik nich vun em scheden.
14. Denn de unglövige Mann is hilligt dörch de Fru un de unglövige Fru is hilligt dörch den Mann. Sunst weern ju Kinner unrein, nu awer sünd se hillig. Röm. [11, 16.]