34. Weke nich frien deiht, de sorgt, wat den HErrn tohört, up dat se hillig sie, beides an Lief un an Seel; weke awer frien deiht, de sorgt, wat de Welt tohört, woans se den Mann gefalln kann.
35. All düt awer segg ik to ju Nutzen, nich dat ik ju en Strick um den Hals smieten doh, sonnern darto, dat dat sien is un dat ji ümmer un ahn Umständ den HErrn deenen könnt.
36. Wenn awer Jemand sik dünken lett, dat gung nich gud an mit sin Jumfer, wiel se eben mannbar is, un dat will nich anners sien, so lat em dohn wat he will, he sündigt nich, lat he se frien laten.
37. Wenn sik Een awer fast vörnehmen deiht, wiel he dat nich nödig hett un sin frien Willen hett un in sin Hart besluten deiht, sin Jumfer so blieven to laten, de deiht wol.
38. Endlich, weke heirathen deiht, de deiht wol, weke awer nich heirathen deiht, de deiht beter.
39. En Fru is fast an dat Gesetz, so lang ehr Mann leven deiht, wenn awer ehr Mann dod blift, is se frie, sik to verheirathen mit wen se will; awer lat dat in den HErrn geschehn. Röm. [7, 2.]
40. Seliger is se awer, wenn se so blieven deiht, na min Meenung. Ik hol awer darför, ik hef ok GOtt Sin GEist.
Dat 8. Kapitel.
1. Vun dat Götzenopfer awer weet wi, denn wi hebbt All dat Weten. Dat Weten blast up, awer de Leev makt beter. Apost. [15, 20.]