Die Gemeinde war betreten über sein Weggehn. Nun schlug ein Mann vor, daß, wenn der Hodscha wiederkomme, die einen sagen sollten: »Wir wissen es«, und die andern: »Wir wissen es nicht«; und dieser Ratschluß drang durch.

Wieder kam der Hodscha und er schrie, wie früher: »Wißt ihr, Brüder, was ich euch sagen will?«

Sie sagten: »Einige von uns wissen es, die andern aber wissen es nicht.«

»Gut also,« antwortete der Hodscha; »da mögen es die, die es wissen, den andern mitteilen.«

[2.]

»MUselmanen,« rief Nasreddin, der Hodscha eines Tages, »dankt dem Allerhöchsten recht von Herzen, daß er dem Kamel keine Flügel gegeben hat; denn dann käme es von oben auf unsere Häuser und in unsere Gärten herab und fiele uns vielleicht noch auf die Köpfe.«

[3.]

DEr Hodscha stieg eines Tages in einer gewissen Stadt auf die Kanzel; und er sagte: »Muselmanen, die Luft in euerer Stadt ist dieselbe wie in der meinigen.«

»Wieso, Hodscha?« sagte einer in der Versammlung.

»Das ist sehr einfach,« antwortete der Hodscha; »zu Hause habe ich mich umgesehn, wie viel Sterne man sieht, und gerade so viel sind ihrer auch hier.«