Als er nun einmal vom Abtritte wegging, ließ er wirklich einen Wind. Einer, der vorbeiging, sagte zu ihm: »Das ist eine Schande.«

Er antwortete: »Das ist diese Dirne, von der ich gelernt habe, aufzumachen, was man nicht soll.«

[253.]

EInes Tages sagte der Hodscha zu seiner Frau: »Koch mir Halwa.« Seine Frau bereitete die Kuchen und gab sie ihm; er legte sie in eine Schachtel. Als er nun damit auf dem Wege war, lockten ihn die Kuchen; er begann ein bißchen zu essen, dann noch ein bißchen, bis schließlich alles verzehrt war. So kam er zum Bei, und der schrie, kaum daß er ihn erblickt hatte: »Willkommen, Hodscha!«

»Gnädiger Herr,« sagte Nasreddin, »ich habe dir eine Schachtel Halwa mitgebracht; wenn du mir nicht glaubst, so schau dir die Schachtel an, die ich dahabe.« Und er zeigte ihm die Schachtel.

[254.]

MAn brachte dem Sohne des Hodschas weißen Halwa und fragte ihn: »Was ist das?«

Er besah die Kuchen von allen Seiten und sagte: »Das ist ein Topf mit weißen Zwiebeln.«

Da schrie der Hodscha: »Gott soll mich strafen, wenn er das von mir gelernt hat!«