DEr Hodscha schnitt sich die Nägel und man sagte zu ihm: »Die Abschnitzel mußt du in einer Fußtapfe vergraben.«
Der Hodscha stand auf, ging sie vergraben, wie man ihm gesagt hatte, und verrichtete darüber seine Notdurft. Als man ihn fragte: »Was machst du da, Hodscha?«, antwortete er: »Ich will den Ort bezeichnen, damit ihr ihn leichter kennt.«
SEine Frau sagte zum Hodscha: »Ich gehe ins Bad; gib, solange ich abwesend bin, auf das Kind acht.« Kaum war sie gegangen, begann das Kind zu schreien. Nun hatte der Hodscha neben sich eine Schüssel Joghurt stehn; damit beschmierte er seinen Sik und fand auf diese Weise ein Mittel, den Hunger des Säuglings zu stillen.
»Sehr gut, Hodscha,« sagte seine Frau, als sie zurückkam und das Kind schlafend fand; »sehr gut.«
»Ach, Liebste,« antwortete der Hodscha, »bis du gekommen bist, habe ich ihn neunmal von diesem Sik Joghurt saugen lassen; wenn du das getan hättest, schliefest du auch.«
»Hodscha,« sagte eines Tages seine Frau zu ihm, »du gehst von mir geradeso weg wie vom Abtritt.«