ALs der Hodscha eines Tages auf dem Markte war, besahen sich die Leute sein Geld besonders aufmerksam; da sagte er zu einem: »Was siehst du denn daran außergewöhnliches? ist es vielleicht das, das der Bankhalter deiner Mutter versprochen hat, um bei ihr zu schlafen?«

[267.]

DEr Hodscha, der schon einen weißen Bart hatte, sah eines Tages eine Schar Frauen, die eine Braut dem jungen Gatten zuführten. Da verließ ihn seine Kaltblütigkeit und er tat ihnen einen Schimpf an. Sie sagten zu ihm: »Schämst du dich denn nicht? wie kannst du dich denn bei deinem weißen Barte so wenig zurückhalten?«

»Frißt vielleicht«, antwortete er, »ein weißer Hund weniger Dreck als ein anderer?«

[268.]

EInes Tages wollte der Hodscha in der Nachbarschaft einen Becher entleihen; da sagte seine Frau zu ihm, indem sie sich entblößte: »Nimm den da!«

»Meinetwegen,« antwortete er, indem er sich auch entblößte; »der Klotz da wird ihn schon in die richtige Form bringen.«

[269.]

ALs der Hodscha eines Tages in den Busch ging, begegnete er einem reitenden Boten. Bald darauf sah er, nachdem er auf seinen Esel gestiegen war, nach allen Seiten herum, konnte aber den Reiter nicht erblicken; dann sah er ihn wieder und da schrie er: »He, Mann! he, Mann!«