»Ich weiß es nicht,« sagte der Hodscha; »ich habe weder einen gekauft, noch einen verkauft.«

[18.]

DEr Hodscha nahm eine Leiter auf seine Schultern und ging, lehnte sie an eine Gartenmauer, stieg hinauf, legte sie an der andern Seite an und stieg hinunter. Der Gärtner, der ihn sah, rief ihn an: »Was machst du da, was suchst du?«

Der Hodscha packte rasch die Leiter und antwortete: »Ich verkaufe Leitern.«

»Hier also ist der Markt für Leitern?« versetzte der Gärtner.

Aber der Hodscha sagte: »Was für ein Dummkopf du bist! kann man denn nicht überall Leitern verkaufen?«

[19.]

EInes Tages nahm der Hodscha seine Hühnchen eins nach dem andern her und legte ihnen jedem ein schwarzes Badetuch um den Hals. Dann ließ er sie laufen. Das Volk sammelte sich an und fragte ihn, warum er die Hühnchen also herrichte.

Er antwortete: »Sie tragen Trauer um ihre Mutter.«

[20.]