Köhler, I, S. 486 ff. und 505 ff.; Gazeau, S. 200 ff.; Fourberies, S. 53; Tréfái, S. 12; Archiv für slavische Philologie, XXIX, S. 452; Lee, The Decameron, S. 96 ff.
Das Schema dieser Geschichte läßt sich folgendermaßen darstellen: 1. das Abhacken des Astes, auf dem man sitzt, 2. der dritte (zweite, achte) Wind des Esels, Pferdes oder Maultiers oder des Gefoppten selber als Todeszeichen für diesen und 3. das Sprechen des weggetragenen vermeintlichen Toten.
Zu 1 vgl. das sechste Abenteuer des Guru Paramártan, kombiniert mit dem bei Nr. 66 angegebenen Zuge (Österley in der Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, I, S. 53 ff. und 67 ff.) und eine Anekdote, die Zachariae in der ZVV, XIII, S. 218 aus Târanâthas Geschichte des Buddhismus mitteilt; ferner: Grillenvertreiber, Franckfurt am Mayn, 1603 (v. d. Hagen, Narrenbuch, Halle, 1811, S. 477); P. Senéquier, Blason populaire provençal in der RTP, XII, S. 75; endlich eine Erzählung bei ibn Arabschah, Fakihat al hulafa[110] (Chauvin, Bibliographie des ouvrages arabes, Liége, 1892 ff., II, S. 201, Nr. 47).
Zu 1 und 2: Schleicher, Litauische Märchen, Sprichworte, Rätsel und Lieder, Weimar, 1857, S. 41 ff.; Bladé, Contes populaires de la Gascogne, III, S. 128 ff. (hier verstopft Jean l’Imbecile dem Esel nach dem zweiten Winde den Hintern mit einem Pflocke; der Esel läßt den dritten, der Pflock durchbohrt den Dummkopf, und er stirbt. Vgl. Köhler, III, S. 50 ff.); Ch. Swynnerton, Romantic Tales from the Panjâb with Indian Nights’ Entertainment, London 1908, S. 272: Of a credulous weaver (hier soll der Weber an dem Tage sterben, wo sein Mund bluten wird).
Zu 3: unten Nr. 121.
Zu 1 und 3: Eine indische Erzählung des Bharataka Dvâtrinçikâ, übersetzt von A. Weber in den Monatsberichten der Berl. Akademie, 1860, S. 71 ff. (Österley in der Z. f. vgl. Litg., I, S. 53; Clouston, Noodles, S. 158 ff.); Pitrè, III, S. 144 ff., Nr. 150: Lu Partannisi.
Zu 2 und 3: Prym-Socin, Tûr ’Abdîn, II, S. 249 ff.; P. Sébillot, Contes de la Haute-Bretagne, Nr. 14 und 15 in der RTP, S. 442 ff. und 443 ff.; Anthropophyteia, III, S. 400 ff.
Zu 1, 2 und 3: Haltrich, Deutsche Volksmärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen, 4. Aufl., Wien, 1885, S. 250 ff.; J. Vinson, Le Folklore du Pays Basque, Paris, 1883, S. 93 ff.; O. Knoop, Schnurren und Schnaken aus Rügen, Nr. 1 in Am Ur-Quell, IV, S. 72 ff. = Merkens, II, S. 148 ff., Nr. 177. Weiter sei verwiesen auf die letzte der unten (II, S. 128 ff.) mitgeteilten Geschichten von Juvadi (Nr. 447), die wieder so ziemlich mit Pitrè, Novelle popolari toscane, S. 182 ff. (Nachweise S. 196) von Giucca übereinstimmt.
[50.] Volksbuch, Nr. 50; Sottisier, Nr. 300; Tewfik, Nr. 43; Nouri, S. 213; Tréfái, Nr. 51; Nawadir, S. 21; Griechisch, Nr. 94; Serbisch, S. 45; Kroatisch, S. 16.
[51.] Volksbuch, Nr. 51; Sottisier, Nr. 301; Tréfái, Nr. 52; Nawadir, S. 22; Griechisch, Nr. 40; Murad, Nr. 20.