-Fröschen Geld gegeben-: Dazu vgl. außer der bei Köhler, III, S. 14 und im Archiv für slavische Philologie, XXII, S. 304 und 309 angegebenen Literatur noch Krauss, Sagen und Märchen der Südslaven, S. 244 ff., Pitrè, Novelle popolari toscane, S. 180 (Giucca), Landes, Contes et légendes annamites, Saigon, 1886, S. 320, Merkens, I, Nr. 39, und Keller, Schwaben, S. 98 ff.
[70.] Barker, S. 69 ff.; Volksbuch, Nr. 70; Sottisier, Nr. 68; Nouri, S. 123 ff.; Tréfái, Nr. 70; Nawadir, S. 26; Kuka, S. 217; Griechisch, Nr. 98; Kroatisch, S. 18 ff.; Murad, Nr. 22. Die erste Frage allein als Inhalt einer selbständigen Erzählung: Tewfik, Nr. 51; Serbisch, S. 31.
Köhler, I, S. 492 ff.; Gazeau, S. 202 ff.; Fourberies, S. 39; Hartmann, S. 64 ff.
Die außerordentlich reiche Literatur über das Motiv der drei Fragen hat A. L. Jellinek im Euphorion, IX, S. 159 zusammengestellt; dazu kommen noch: De Puymaigre im Archivio, III, S. 98 ff.; Basset, Loqmân berbère, Paris, 1890, S. LXI ff.; Ad. Rittershaus, Die neuisländischen Volksmärchen, Halle a. S., 1902, S. 404 ff.; Letterio di Francia, Franco Sacchetti novellatore, Pisa, 1902 (= vol. 16 der Annali della R. scuola normale superiore di Pisa, Filologia e filosofia), S. 112 ff.; Meißner, Neuarabische Geschichten aus dem Iraq, S. 89 ff.; Menéndez y Pelayo, Origenes de la Novela, II, S. LVIII ff.
[71.] Sottisier, Nr. 61; Cantimir[117], I, S. 164; De la Croix, I, S. 153 ff.; Flögel, S. 176 ff.; Hammer, I, S. 629 ff.; Doran, S. 73 ff.; Nick, I, S. 147 ff.; Murad, Nr. 24. An allen diesen Stellen handelt es sich um Feigen, die der Hodscha statt der zuerst in Aussicht genommenen Quitten dem Sultan Timur überbringt. In den folgenden Fassungen variieren die als Geschenk gebrachten Früchte und statt Timurs ist es der Bei, Hegemon, Beg, Pascha oder Kaid, der sie erhält: Volksbuch, Nr. 71; Barker, S. 77 ff.; Nouri, S. 151 ff.; Tréfái, Nr. 71; Nawadir, S. 26; Fourberies, Nr. 25; Griechisch, Nr. 100; Serbisch, S. 141 ff. und 186 ff.; Kroatisch, S. 77 ff.; Pann, S. 333 ff.
Köhler, I, S. 494 ff.; Gazeau, S. 203 ff.; Fourberies, S. 37 ff.; Tréfái, S. 6 ff.; vgl. ferner Cloustons Abhandlung »Luckily, they are not peaches« in den Popular Tales und Fictions, II, S. 467 ff.
In der Anmerkung zur 68. Facetie Arlottos (I, S. 226 ff.) ist der Anfang einer Erzählung des Midrasch Wajikra rabba mitgeteilt worden, die eine Parallele zu diesem Schwanke Nasreddins darstellt; hier folge nunmehr der Schluß:
Der König befahl, daß man ihn vor das Tor des Palastes setze und jeder Aus- und Eingehende ihn mit seinen Feigen ins Gesicht werfen solle. Am Abende wandte er sich von da weg und ging nach Hause und erzählte seinem Weibe: »Alles, was mir begegnet ist, habe ich dir zu danken.« »Geh,« sprach sie zu ihm, »schwatze es deiner Mutter vor; gut, daß es nur Feigen und nicht Ethroge und daß sie reif und nicht unreif waren.«
Die älteste abendländische Version dieser Schnurre, die auch bei Kuka, S. 217 ff. wiederkehrt, scheint eine der Cento novelle antiche zu sein; in Gualteruzzis Texte ist sie die 74., in dem Borghinis die 73. (Ausgabe Milano, 1804 = vol. I der Raccolta di Novelle, S. 193 ff., wo nach D. M. Manni eine Parallele gegeben und auf das Sprichwort Manco male, ch’elle non furon pesche verwiesen wird; ed. Biagi, Firenze, 1880, S. 107 ff.; ed. Sicardi, Straßburg, o. J., S. 95 ff.) Eben diese Novelle, zu der man D’Ancona, Romania, III, S. 180 vergleiche, wird von Seb. Pauli in der Modi di dire toscani, zit. Ausg., S. 259 ff. nach Ménage zur Erklärung des Sprichwortes Fortuna che non furon pesche herangezogen und mit der auch von Clouston, a. a. O. zitierten Geschichte von dem Feigentribute von Poggibonsi zusammengestellt. Denselben Stoff behandeln Tomaso Costo in einer Novelle des 5. Tages seines zuerst 1596 erschienenen Fuggilozio, deren Argument lautet: Il re Francesco donando a molti gli vien portata una soma di zucche da un malizioso contadino, a cui son tratte per la testa (Venetia, 1604, S. 331 ff.) und die Arcadia in Brenta, S. 36 ff.; mit einem andern Motive ist er verquickt bei D’Ouville, L’Elite des contes (1. Ausg. 1641), Paris, 1873, S. 48 ff.: Autre naïveté.