[83.] Sottisier, Nr. 7; Volksbuch, Nr. 83; Tréfái, Nr. 83; Griechisch, Nr. 54.
Tréfái, S. 19 ff.
Vgl. die allerdings von unserer Fassung etwas abweichende, aber mit Buadem, Nr. 133 übereinstimmende 658. Erzählung bei Bar-Hebraeus, S. 166, die mit Wesselski, Mönchslatein, Nr. 134 zusammenzustellen ist; zu den dort, S. 247 und bei Bebel, I, S. 132 ff. gegebenen Nachweisen kommen noch: Kuka, S. 161, Tales and Quicke Answeres, Nr. 83 (Hazlitt, I, S. 101), Domenichi, Facetie, 1548, Bl K_{4}b (nach Gastius), Doni, I Marmi, Vinegia, 1552, II, S. 49 ff., Archie Armstrong’s Banquet of Jests (1. Ausg. einfach als Banquet of Jeasts 1630), Edinburgh, 1872, S. 218 ff., Certayne Conceyts und Jests, Nr. 23 (1. Ausg. 1609), bei Hazlitt III, S. 11, Lehmann, Exilium melancholiae, D, Nr. 14, S. 85, Harsdörfer, Ars apophtegmatica, S. 94, Nr. 416, Schupp, Schriften, S. 372, Joe Miller’s Jests, London, o. J. (ca. 1750), S. 96, Nr. 547 und Swynnerton, S. 300 ff.
Eine Geschichte der kroatischen Ausgabe, S. 102 erzählt folgendes:
Als Nasreddin einmal mit seinem Sohne in einem Bette schlief, hörten sie mitten in der Nacht, wie sich zwei Diebe ins Zimmer schlichen, und der eine ging auf die eine Seite, der andere auf die andere. Nasreddin stieß seinen Sohn und sagte ihm ins Ohr: »Das sind Dummköpfe; sie werden gar nichts finden.«
»Ich werde sie erschrecken,« sagte der Sohn.
»Nein, du mußt schweigen; ich habe eine stärkere Stimme und werde so schreien, daß sie erschrecken, und vielleicht verliert dann einer etwas, was er anderswo gestohlen hat und was wir brauchen können.«
Ähnlich ist folgende Facetie bei Domenichi, 1562, S. 55 (1581, S. 66):
Ghino pouero inuitò vna notte Spachino a dormire seco, et la notte mentre dormiuano, entrò vn ladro in casa, e andaua ruspando per rubare qualche cosa. Il che sentendo Spachino toccò Ghino (dicendo): e vn ladro? Disse allhora Spachino: Io vuò gridare, che forse gli caderà qualche cosa.
Mit dieser Schnurre stimmt der Zigeunerschwank bei Roda Roda, S. 156 überein.