Die Literatur über das Motiv von dem Kürbis etc. als Pferdeei (Eselsei etc.) findet man zusammengestellt in Boltes Noten zu Freys Gartengesellschaft, S. 214 ff., im Archiv für slavische Philologie, XXII, S. 301 und 309 und XXIX, S. 452 und bei M. Böhm, Lettische Schwänke, Reval, 1911, S. 111; dazu noch Keller, Schwaben, S. 136 ff. und Bronner, Schelmen-Büchlein, S. 113 ff. Über das Motiv von den -Luftschlössern-, das in der Erzählung des Sottisier (nicht in der der Fourberies) den Schluß bildet, vgl. die von mir im Euphorion, XV, S. 7 ff. verzeichnete Literatur, hauptsächlich Bolte zu Wickram, S. 391 und zu Montanus, S. 603 ff., ferner J. Hertel, Tantrâkhyâyika, Leipzig, 1909, II, S. 148 ff. und I, S. 140. Es kommt aber auch in einer Erzählung von Nasreddin selbständig vor, und zwar in der serbischen Ausgabe, S. 48, in einer eigentümlichen Variante:
Eines Tages fand der Hodscha Nasreddin auf der Straße ein Hufeisen. Außer sich vor Freude, lief er nach Hause und sagte zu seiner Frau: »Schau nur, was ich gefunden habe! Dieses Hufeisen mußt du gut aufheben; bis ich noch dreie gefunden habe, dann kaufe ich ein Pferd und dann reisen wir miteinander nach Mekka.«
»Ja,« antwortete die Frau, »und auf der Rückreise besuchen wir meine Eltern.«
»Du hast wirklich kein Herz,« fiel ihr Nasreddin ins Wort; »du willst wohl das Pferd nicht ein bißchen verschnaufen lassen!«
[164.] Sottisier, Nr. 85.
Vgl. Behrnauer, Die vierzig Veziere, Leipzig, 1851, S. 233 ff.
[165.] Sottisier, Nr. 86.
-Löcher mit Speise verschmieren-: s. unten Nr. 444.
-Spiegelbild verkannt-: s. unten Nr. 311.
[166.] Sottisier, Nr. 87.