[176.] Sottisier, Nr. 103.
[177.] Sottisier, Nr. 105; vgl. oben Nr. 16.
[178.] Sottisier, Nr. 107.
[179.] Sottisier, Nr. 109.
Es gibt eine große Zahl Geschichten von Nasreddin, die alle denselben Eingang, aber eine verschiedene Pointe haben: Tewfik, Nr. 56 (= Tréfái, Nr. 165 [statt 166] und Serbisch, S. 21), Nouri, S. 163 ff. (= Kroatisch, S. 74 ff.) und Serbisch, S. 45; die beste ist jedoch die folgende (Serbisch, S. 127):
Eines Tages hatte der Hodscha Nasreddin so viel getrunken, daß er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, und er schlief ein. Als er ganz matt erwachte, wollte er vors Haus gehn, konnte aber die Treppe nicht finden und fiel in ein Loch; dort blieb er liegen. Sein Weib kam gelaufen und fragte ihn, ob er noch lebe; er antwortete: »Laß mir die Popin rufen.«
Sie meinte, er sei nicht recht bei Sinnen, und lief um einen Arzt. Als der Arzt kam, ließ ihn sich der Hodscha gar nicht nahe kommen, sondern fragte ihn, kaum daß er ihn sah: »Bist du schon jemals über eine Treppe gefallen?«
»Noch nie,« antwortete der Arzt.
»Dann kannst du mir auch nicht helfen,« sagte Nasreddin; »geh zum Teufel! Und du, Weib, laß mir sofort die Popin rufen; die hat ihren Popen schon öfter von dieser Krankheit geheilt.«