Fourberies, S. 46 und 186.

Ähnliche Geschichten stehn bei Sachau, Fellichi-Dialekt von Mosul, S. 67 und bei Lidzbarski, Neu-aramäische Handschriften, S. 152 ff. Lidzbarski weist u. a. eine Parallele bei ibn Arabschah, Fakihat al hulafa nach; vgl. dazu Chauvin, II, S. 204 ff. und 214. Eine Version aus al Abschihi, Mustatraf[121] hat Basset in der RTP, XIII, S. 483 übersetzt. Siehe ferner Chauvin, V, S. 160, Note und Kuka, S. 162, Nr. 31.

[189.] Sottisier, Nr. 122.

[190.] Sottisier, Nr. 123.

Köhler, I, S. 506 ff.; Fourberies, S. 47.

Eine ältere[122] Version dieser Erzählung steht in dem Latifeh nameh des 1531 verstorbenen Türken Lamii; sie ist bei Cardonne, Melanges de Littérature Orientale, Paris, 1770, II, S. 82 übersetzt (Versuche der Orientalischen Litteratur, Breslau, 1771, S. 222 ff.). Eine noch ältere ist uns in der 65. Facetie Arlottos (I, S. 151 ff. und 221 ff.) bekannt. Hans Sachs hat den Stoff zweimal behandelt: am 5. Mai 1550 als Meistergesang Der schneider mit dem paner, dann am 21. Juli 1563, mit einer andern Erzählung verbunden, als Spruchgedicht Der schneider mit dem panier (Schwänke, V, S. 74 ff. und II, S. 472 ff.); die jüngere Fassung ist breiter ausgeführt als die ältere.

A. L. Stiefel hat in den Hans Sachs-Forschungen, Nürnberg, 1894, S. 80 ff. als Quelle Hans Sachsens die Facetie Arlottos bezeichnet; dies wohl nur in Unkenntnis der Abhandlung Cloustons The Tailor’s Dream in den Popular Tales and Fictions, II, S. 79 ff. Dort wird nämlich unter anderm die humoristische Schilderung eines Turniers zwischen einem Schneider und einem Schuster angeführt, die den 1520 verstorbenen schottischen Dichter William Dunbar zum Verfasser hat; und das Banner des Schneiders wird also beschrieben:

His banner borne was him before,

Wherein were clouts a hunder score,