Ilk ane of divers hue;
And all stolen out of sundry webs; —
For while the sea flood fills and ebbs,
Tailyors will never be true.
Wenn nun auch Clouston von der falschen Annahme ausgeht, die Facetien Arlottos seien erst 1520 zum ersten Male in Druck erschienen, so scheint mir doch das Resultat seines Schlusses richtig, daß nämlich die Verse Dunbars auf ein altes Mönchsexempel zurückgehn, und dies um so mehr, als wir bei der Untersuchung von Arlottos Quellen gesehn haben, daß bei Arlotto eine ganze Reihe von Predigtmärlein bearbeitet ist. Dieses Märlein kann dann auch in letzter Instanz die Quelle Hans Sachsens gewesen sein, und diese Lösung ist sicherlich befriedigender als die Annahme Stiefels, wonach Hans Sachs an der Facetie Arlottos ziemlich viel geändert haben müßte.
Ein Gedicht von John Harrington († 1612), Of a Precise Tailor ist aus The most Elegant and Wittie Epigrams, London, 1633 bei Ashton, S. 32 ff. und Clouston, a. a. O., S. 80 ff. abgedruckt. Weitere Nachweise geben Bolte bei Frey, S. 256, Note und Chauvin, III, S. 38; einige stehn auch bei Hans Sachs, V, S. 74. Eine moderne italiänische Version findet sich bei J. Nieri, Racconti popolari lucchesi, Castelnuovo di Garfagnana, 1891, S. 157 ff., Nr. 43; Patron Bandiera.
[191.] Sottisier, Nr. 124.
[192.] Sottisier, Nr. 125; Mardrus, S. 107.
[193.] Sottisier, Nr. 126.
Köhler, I, S. 506; Fourberies, S. 47.