EInes Tages schluckte der Hodscha heiße Suppe; er stieß einen Schrei aus und lief voll Aufregung auf die Straße hinaus: »Platz, Leute, Platz! ich brenne im Leibe.«

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EIn Molla hatte Arabien, Persien, Indien und alle Länder durchwandert, ohne daß es ihm gelungen wäre, eine gewisse Frage beantwortet zu erhalten. Schließlich wurde ihm der Hodscha genannt; augenblicklich machte er sich auf nach Akschehir. Auf dem Wege kaufte er um einen Asper Granatäpfel und steckte sie zu sich. Im Gefilde von Akschehir angekommen, sah er einen Mann in Sandalen und einem Filzmantel, der den Acker bearbeitete, gleichwohl aber das Aussehn eines gebildeten Menschen hatte; es war der Hodscha. Er trat auf ihn zu und grüßte ihn.

Der Hodscha erwiderte den Gruß und sagte: »Molla-Effendi, was gibt es neues?«

»Ich will dir einige Fragen vorlegen; wirst du sie beantworten können?«

»Sicherlich. Aber es hat einmal einer gesagt: ›Ohne Geld hätte deine Mutter deinem Vater nichts bewilligt‹; warum sollte ich dir einen Gefallen tun?«

Der Molla nahm die Granatäpfel aus seinem Busen und bot sie dem Hodscha an. Nun begann der die Fragen des Mollas zu beantworten, wobei er einen Apfel nach dem andern verzehrte. Eben war er mit den Äpfeln fertig geworden, als der Molla sagte: »Nun habe ich noch eine Frage.«

»Du täuschest dich, mein Freund; sind denn noch Äpfel da?«

»Ach,« sagte der Molla, »du scheinst mir ein tüchtiger Schelm zu sein; an derlei Weisen ist kein Mangel.« Und damit machte er sich davon.

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