[5] Histoire de l’empire othoman, traduit par De Joncquieres, Paris, 1743 ff., I, S. 164 ff.; die im folgenden angezogene Stelle ist unten S. 227 abgedruckt.

[6] Sottisier de Nasr-Eddin-Hodja, Bruxelles, 1878; vgl. unten S. 201 ff. Eine ältere Handschrift, die schon 1625 im Besitze eines Europäers war, wird in Leiden aufbewahrt; darüber und über andere Handschriften vgl. Horn im Keleti szemle, I, S. 67 ff.

[7] Naszreddin hodsa tréfái, Budapest, 1899, S. 3; leider nennt Kúnos seine Quelle nicht.

[8] Meherjibhai Nosherwanji Kuka, The Wit and Humour of the Persians, Bombay, 1894, S. 3 ff. Die Erzählung, deren Verfasser usw. Kuka eben so wenig wie bei den andern Stücken nennt, die sein Buch bringt, lautet: Nasreddin, ein Häuptling des Stammes von Kebud-Dschamah, hatte sich den Unwillen des Schahs Takasch zugezogen, und dieser schickte einen Mann, um ihn zu töten und ihm sein Haupt zu bringen; Nasreddin aber vermochte den Abgesandten, ihn lebendig an den Hof des Schahs zu bringen. Als der Schah Nasreddin am Leben vor sich sah, wollte er seine Wut an seinem Abgesandten auslassen, aber Nasreddin redete den Schah mit den folgenden Versen an, und die gefielen dem Schah so gut, daß er ihm nicht nur das Leben schenkte, sondern ihn auch umarmte und zu einem hohen Würdenträger machte: »Der Staub deiner Fußtapfen ist eine Salbe für die Augen meines Geistes. Mit mir bringe ich unzählige Geschichten und Gleichnisse. Den Kopf, den du verlangt hast, konnte ich niemand anvertrauen; drum bringe ich ihn selber, freilich auf meinen Schultern.«

[9] Die Geschichte ist bequem nachzulesen bei Mehemed Tewfik, Die Schwänke des Naßr-ed-din und Buadem, übersetzt von Müllendorff (= Nr. 2735 der Reclamschen Universal-Bibliothek), S. 7 ff.; nach Tewfik ist sie u. a. von Kúnos aufgenommen worden (Tréfái, S. 28 ff.), und der Verfasser der jüngsten türkischen Ausgabe von Nasreddins Schwänken, Behaï, nennt bei der Mitteilung der Geschichte (S. 6 ff.) Tewfik geradezu als seinen Gewährsmann. Diese Ausgabe, Letaïf i hodscha nasr ed-din, Stambul, 1325/27 (1907/1909), die ich leider für den Text nicht mehr benutzen konnte (die Kenntnis von ihr verdanke ich Herrn Dr. Theodor Menzel), ist im folgenden mit Letaïf zitiert.

[10] Hammer, Geschichte des osmanischen Reiches, Pest, 1827 ff., I, S. 630.

[11] Tréfái, S. 28.

[12] Ἰωακεὶμ Βαλάβανη, Μικρασιατικά, Athen, 1891, S. 150 ff, in dem Aufsatze Ὁ Νασρεδδὶν Χώτζας.

[13] Tréfái, S. 8 ff.

[14] Siehe unten S. 190, Nr. 329.