[45] Die anscheinend dagegen sprechende Bemerkung Horns im Keleti szemle, I, S. 70, Z. 7 ff. beweist nichts; die dort erwähnte Erzählung Zakanis gehört wohl zu der Version im Nawadir und nicht zu der im Sottisier, wie andere Parallelen zu schließen erlauben. Die weiter von Horn mit »Basset, Tableau Nr. 120« bezeichnete Erzählung, nämlich Sottisier, Nr. 120 (unten S. 101, Nr. 187), hat mit Nasreddin gar nichts zu tun.

[46] Vgl. Hartmann, S. 50 ff.; P. Casanova in den Memoires de la Mission archéologique française au Caire, t. VI, fasc. 3, Paris, 1893, S. 447 ff.; Decourdemanche in der zweiten Auflage seiner noch zu nennenden Übersetzung des türkischen Volksbuches von Nasreddin, S. 113 ff.

[47] Behrnauer, Die vierzig Veziere oder weisen Meister, Leipzig, 1851, S. XIV.

[48] Vgl. unten S. 260 die Note zu Nr. 211.

[49] Freilich hat schon Antoine Galland in den Paroles remarquables ... des Orientaux, Paris, 1694 einzelne Anekdoten ins Französische übersetzt, aber der Name Nasreddin kommt bei ihm nicht vor. Unter seinen Quellen nennt er »Deux Recueils de bons mots en Turc dont j’ai choisi ceux qui meritoient d’être publiez«; aber entweder haben diese Manuskripte den Namen Nasreddin nicht enthalten, oder, was wahrscheinlicher ist, Galland hat ihn verschwiegen.

[50] Vgl. C. Siegfried, Briefwechsel zwischen Goethe und v. Diez im Goethe-Jahrbuch, XI, 1890, S. 24 ff.

[51] Heute in den Handschriften des Goethe-Archivs als Bl. 103.

[52] S. unten S. 202.

[53] S. oben S. XVI und unten S. 199.

[54] Im Keleti szemle, I, S. 177 bemerkt Karl Foy, daß die Kúnosschen Texte den Eindruck machen, als wären sie mindestens teilweise einer osmanisch-rumelischen Vorlage nacherzählt.