[35] R. Basset in der Einleitung (S. 4 ff.) zu A. Mouliéras, Les fourberies de Si Djeh’a, Paris, 1892.

[36] Hartmann a. a. O., S. 49.

[37] Die zweite dieser drei Geschichten ist im II. Bande, S. 183 ff. mitgeteilt; die beiden andern erzählen (Freytag, I, S. 403): Es sieht einer Dschoha außerhalb der Stadt Kufa graben und fragt ihn, was er mache. Dschoha antwortet, er könne eine Summe Geldes, die er dort vergraben habe, nicht wiederfinden. Als ihm nun der andere sagt, er hätte sich ein Zeichen machen sollen, erwidert er, das habe er sowieso getan; jetzt sehe er aber die Wolke, die damals den Ort beschattet habe, nicht mehr. (Vgl. zu diesem Schwanke Kathá Sarit Ságara, II, S. 60 ff.; Kuka, S. 175, Nr. 63; Liebrecht, Zur Volkskunde, Heilbronn, 1879, S. 117; Clouston, The Book of Noodles, London, 1888, S. 99 ff.). — Als Abu Muslim als Statthalter nach Kufa kommt, fragt er, wer Dschoha kenne, und befiehlt einem, der Jaktin heißt, ihn zu bringen. Jaktin führt Dschoha zu Abu Muslim, der gerade ganz allein ist; da fragt Dschoha seinen Begleiter: »Wer von euch beiden, Jaktin, ist denn nun Abu Muslim?« Alle drei Dschohageschichten Maidanis sind mit Dschoha als Helden in den Nawadir von al Kaljubi († 1658) übergegangen; danach hat sie Basset in der Revue des traditions populaires, XV, S. 40, 41 und 43 übersetzt.

[38] Basset a. a. O., S. 5 ff.

[39] Basset, S. 3 ff.; Hartmann, S. 48, Note 2; Letaïf, S. 12.

[40] Basset, S. 8; Hartmann, S. 46, Note 1.

[41] Basset, S. 7.

[42] Die meist aus den letzten Jahren stammende, aber schon ziemlich umfangreiche Literatur über Dschoha (Dscheha usw. und Dschahan) findet man, soweit sie vom Herausgeber benutzt werden konnte, rückwärts S. 199 ff. und gelegentlich bei den Anmerkungen zitiert; wegen der minder wichtigen Lehrbücher des algerischen Volksarabisch, die gelegentlich als Lesestücke Dschohaerzählungen bringen, und wegen einiger belletristischer Reisewerke sei auf Basset, S. 12 verwiesen. Bemerkt sei hier nur noch, daß eine nicht unbedeutende Anzahl von anscheinend auf Dschoha übertragenen Nasreddingeschichten von Mardrus in seine Ausgabe der Mille nuits et une nuit, Paris, 1899 ff. aufgenommen worden sind. Weiter sei erwähnt, daß die syrischen Dschochiüberlieferungen bei M. Lidzbarski, Geschichten und Lieder aus den neuaramäischen Handschriften der königlichen Bibliothek zu Berlin, Weimar, 1896, S. 249 ff. und das, was T. J. Bezemer in seiner Volksdichtung aus Indonesien, Haag, 1904, S. 196 ff. als Streiche des Djonaha, des Batakschen Eulenspiegels erzählt, weder zum Nasreddin-, noch zum Dschohakreise gehören; es handelt sich in beiden Fällen um Varianten des so außerordentlich verbreiteten Unibosmärchens, die an sich allein, ohne weitere übereinstimmende Behandlung gleicher Motive, noch nicht genügen können, um ihre Helden trotz dem anklingenden und wohl sicher von dem seinigen abhängigen Namen innerlich mit Dschoha zu identifizieren. Daran kann nichts ändern, daß auch von dem serbischen Nasreddin (Krauss, Anthropophyteia, Leipzig, 1904 ff., III, S. 366 ff.) und von dem nordafrikanischen Dschoha (s. im II. Bande S. 41 ff.) Teile des Unibosmärchens erzählt werden; diese fügen sich ja dem übrigen keineswegs organisch an.

[43] Daß der Name Giu✗xa auch in Albanien vorkomme (Hartmann, S. 47 und öfter) ist ein Irrtum; vgl. Pitrè, Fiabe, novelle e racconti popolari siciliani, Palermo, 1875, III, S. 371, eine Stelle, die bei Monnier, Les contes populaires en Italie, Paris, 1880, S. 11 ungenau wiedergegeben worden ist, woher denn das Mißverständnis rührt.

[44] Pitrè, Novelle popolari toscane, Firenze, 1885, nov. 38; vgl. ebendort S. 195.