SEine Frau sagte eines Tages zum Hodscha: »Du könntest ein wenig weggehn.«
Darauf ging er in die Stadt und kam nicht mehr heim. Es waren schon einige Tage vergangen, als er einem seiner Freunde begegnete, und zu dem sagte er: »Sei so gut und geh meine Frau fragen, ob das schon genug ist, oder ob ich noch weiter weg gehn soll.«
ER lag eines Nachts neben seiner Frau, als er plötzlich rief: »Steh auf, Weib, und mach Licht; ich will einen Vers niederschreiben, der mir eingefallen ist.«
Die Frau stand auf, zündete Licht an und brachte ihm Tintenfaß und Kalam. Nachdem er den Vers niedergeschrieben hatte, bat sie ihn, ihn ihr vorzulesen.
»Paß auf,« sagte der Hodscha und las: »Zwischen einem grünen Blatte und einem schwarzen Huhn ist meine rote Nase.«
DEr Hodscha war krank und einige Frauen kamen ihn besuchen; eine von ihnen sagte zu ihm: »Wenn du sterben solltest, wie möchtest du beweint werden?«
»So weit sind wir noch nicht,« antwortete er.
»Aber schließlich,« sagte eine andere, »wenn das Unglück doch einträfe, wie wäre es dir denn am liebsten, daß du beklagt würdest?«