MAn zeigte einmal dem Sohne des Hodschas einen Eierapfel und fragte ihn: »Was ist das?«
Der Knabe antwortete: »Das ist ein Kalb, das die Augen noch nicht offen hat.«
»Seht nur,« schrie der Hodscha, »das hat er von sich selber; ich habe es ihn nicht gelehrt.«
EInes Tages kam ein Wagen, der nach Siwri-Hissar fuhr, beim Hause des Hodschas vorüber; sofort entschlossen, mitzufahren, lief er nackt heraus und dem Wagen nach, stieg auf und fuhr mit. Als sie in die Nähe Siwri-Hissars kamen, ließen die Mitfahrenden der ganzen Stadt die Ankunft des Hodschas verkünden. Die Einwohner kamen ihm entgegen; und als sie ihn nackt sahen, fragten sie ihn um den Grund.
Er sagte: »Ich liebe euch so, daß ich vor lauter Sehnsucht, euch zu sehn, vergessen habe, mich anzukleiden.«
DEm Hodscha stieß es zu, daß er grindig wurde. Er ließ sich scheren und gab dem Barbier einen Asper.
In der nächsten Woche ließ er sich wieder scheren; als ihm dann der Barbier einen Spiegel reichte, sagte er: »Mein Kopf ist doch zur Hälfte grindig; könntest du dich nicht mit einem Asper für zweimal scheren begnügen?«