DEr Hodscha hatte unter seinen Schülern einen Neger. Eines Tages goß nun der Hodscha das Tintenfaß über seine Kleider und ging so zur Schule; dort fragte man ihn: »Was hast du denn gemacht?«
Der Hodscha antwortete: »Ich habe mich verspätet, und da haben wir uns sehr beeilt, der arme Teufel von Neger und ich; er hat geschwitzt, und was ihr hier seht, ist sein Schweiß.«
EInes Tages stieg der Hodscha auf die Kanzel und sagte: »Höret, Muselmanen, ich will euch einen Rat geben; wenn ihr Kinder bekommt, so gebt ihnen ja nicht den Namen Ejub[76].«
Man fragte ihn, warum, und er sagte: »Weil die Leute immer Ejb[77] sagen.«
ALs der Hodscha einmal seine Waschung vornahm, reichte das Wasser nicht aus. Er fing zu beten an, stand aber dabei nur auf einem Beine, wie es die Gänse tun. Man fragte ihn: »Was tust du?« und er antwortete: »Dieses Bein hat keine Waschung bekommen.«
EInes Tages kam einer zum Hodscha, um bei ihm zu übernachten. Als es dunkel wurde, legte sich der Hodscha nieder, und einen Augenblick später löschte er das Licht aus. Da sagte der Fremde: »Das erloschene Licht steht rechts von dir; gib es mir her, damit ich es anzünde.«