Das ist ein Sprichwort geworden und ist weit und breit bekannt.
DEr Hodscha machte einmal Hochzeit und ließ dazu Einladungen ergehn. Seine Nachbarn kamen und setzten sich zu Tisch, vergaßen aber, auch den Hodscha zu rufen. Geärgert darüber, schrie er sie an: »Nun, seid ihr noch nicht bald fertig?«
Als sie weggingen, suchten sie ihn lange vergeblich; sie folgten seiner Fußspur und fanden ihn endlich. Da sagten sie zu ihm: »Wo bleibst du? Komm doch endlich!«
Aber der Hodscha sagte: »Wer gegessen hat, mag auch mit der Braut zu Bette gehn.«
DEr Hodscha unternahm einmal mit einer Karawane eine Reise in die Stadt; als halt gemacht wurde, banden alle ihre Pferde an. Am nächsten Morgen war nun der Hodscha außerstande, sein Pferd unter den andern herauszufinden. Alsbald nahm er Bogen und Pfeil und schrie: »Leute, ich habe mein Pferd verloren.«
Alle lachten und jeder nahm sein Pferd, und das eine, das so übrig blieb, erkannte der Hodscha leicht als das seinige. Er nahm den Bügel, setzte den rechten Fuß hinein und schwang sich in den Sattel; da saß er nun verkehrt, mit dem Gesichte zum Hinterteil des Pferdes. Und die andern schrien: »Aber Hodscha, warum steigst du verkehrt auf?«
Er antwortete: »Ich bin nicht verkehrt aufgestiegen; aber das Pferd scheint linkshändig zu sein.«