[112.]

DEr Hodscha hatte einmal mit seiner Frau einen Streit; er ließ sie stehn und ging sich im Keller verstecken. Ein paar Tage später kam eine Sklavin des Hauses in den Keller und fand dort ihren Herrn.

Sie fragte ihn: »Was machst du da, Effendi?«

Und der Hodscha antwortete traurig: »Ich bin in die Verbannung gegangen und habe mich, um nicht mehr gequält zu werden, entschlossen, nie mehr in die Heimat zurückzukehren.«

[113.]

EInes Tages saß der Hodscha ruhig zu Hause; da hörte er einen an die Tür pochen. Er rief: »Was willst du?«

Der an der Tür, ein Bettler, sagte: »Komm herunter.«

Alsbald stieg der Hodscha herab und fragte ihn, was er wolle.

Der Bettler antwortete: »Ich bitte dich um ein Almosen.«

Der Hodscha sagte: »Komm mit mir herauf.« Und als der Bettler mit ihm hinaufgestiegen war, sagte er zu ihm: »Ich habe kein Geld.«