DEr Hodscha hatte einmal mit seiner Frau einen Streit; er ließ sie stehn und ging sich im Keller verstecken. Ein paar Tage später kam eine Sklavin des Hauses in den Keller und fand dort ihren Herrn.
Sie fragte ihn: »Was machst du da, Effendi?«
Und der Hodscha antwortete traurig: »Ich bin in die Verbannung gegangen und habe mich, um nicht mehr gequält zu werden, entschlossen, nie mehr in die Heimat zurückzukehren.«
EInes Tages saß der Hodscha ruhig zu Hause; da hörte er einen an die Tür pochen. Er rief: »Was willst du?«
Der an der Tür, ein Bettler, sagte: »Komm herunter.«
Alsbald stieg der Hodscha herab und fragte ihn, was er wolle.
Der Bettler antwortete: »Ich bitte dich um ein Almosen.«
Der Hodscha sagte: »Komm mit mir herauf.« Und als der Bettler mit ihm hinaufgestiegen war, sagte er zu ihm: »Ich habe kein Geld.«