DEr Hodscha wollte auf seinen Esel steigen; er erhob sich und versuchte sich in den Sattel zu schwingen, aber er fiel auf der andern Seite herunter. Die Kinder, die um ihn herum waren, begannen zu lachen.
Da sagte der Hodscha: »Warum lacht ihr, Schlingel? früher war ich auf dem Boden, jetzt bin ich es wieder: das ist das ganze.«
EInes Tages kamen Leute zum Hodscha und erzählten ihm, daß ein Mann auf einen Baum geklettert sei und nicht herabsteigen könne; darauf sagte er: »Habt ihr einen Strick? bringt ihn her.«
»Freilich haben wir einen,« antworteten sie und brachten ihn. Der Hodscha band ein Ende an die Hüften des Mannes; das andere gab er einem Kerl in die Hand, der dran ziehen sollte, und schrie: »Jetzt zieh!« Der Mann, der oben saß, fiel herunter und starb. Nun schrie das Volk: »Hodscha, was hast du getan?« Er antwortete: »Holt einen Richter.« Sie gingen weg und brachten einen Richter.
Der Richter sagte: »Hodscha, mit dem hat es ein böses Ende genommen; es ist alles aus. Mit einem Wort, er ist tot.«
»Aber Herr,« sagte der Hodscha, »er hat einen dicken Bauch; sieh doch nach, ob er nicht etwa schwanger ist.«
EInes Tages sprach der Hodscha bei sich: »Wieso kommt es denn, daß alle diese Bäume Früchte bringen und ich nicht? Sicherlich würde auch ich, wenn man mich einpflanzte, Früchte tragen.« Er sagte zu einigen Bauern: »Steckt mich in die Erde.« Und er zwang sie, ihm zu gehorchen.