Ein Weib machte kundschafft mit eim andern Mann. Der Narr sahe es; die Fraw forchte, der Narr mochte sie verrathen, vnnd warff ein Säugfercklin auff jhn hinab in den Hofe. Der Narr meinet, es regnet Schweinlein, da ließ die fraw eins vmb das ander auff den Narren fallen. Vber eine zeit fraget der Ehemann: Sage mir, Heine, wie hat meine Fraw haußgehalten? Heine sprach: Sie lag bey einem andern Mann. Der Ehemann sprach: Fraw, du must sterben. Ach nein, sprach die Fraw, eilet nicht, Herr, fraget den Narren besser. Also fraget der Mann: Heine, wenn schlieff die Fraw bey einem andern? Heine antwortet: »Nechst war es, da sahe ichs, vnd am selben Tage regnet es viel junge Schweinlein.« Der Herr sprach: Hilff Gott, wie ist es ein ding, wenn mann einem Narren glaubet, vnnd den Rechten grund nit erfehret.

[384.] Stumme, Tunis, I, S. 79 und II, S. 132 ff.

Hammer, Rosenöl, II, S. 305 ff. nach dem Nuzhat al udaba, und dazu Basset im Keleti Szemle, I, S. 222, Nr. 8; s. weiter Chauvin, VIII, S. 49 ff.

[385.] Stumme, Tunis, I, S. 79 ff. und II, S. 133 ff.; vgl. oben Nr. 63.

[386.] Stumme, Tunis, I, S. 80 und II, S. 135.

S. die Anmerkung zu Nr. 277.

[387.] Stumme, Tunis, I, S. 81 und II, S. 136.

Hartmann, S. 59.

Heller in fremdes Geld geworfen: Hartmann in der ZVV, VI, S. 268; Pauli, Nr. 566; Montanus, S. 25 und 562; Chauvin, VII, S. 153.