Zu der Verkleidung als Arzt vgl. noch Tallemant des Réaux, Les Historiettes, 3e ed. par P. Paris et De Monmerqué, Paris, 1865, VI, S. 220, Nr. 472: Vengeance raffinée‚.

[438.] Mango, S. 51 ff.

Der Eingang, nämlich die Tötung des Morgensängers, kehrt wieder in der bei Pitrè, III, S. 375 ff. als Variante zu der oben als Nr. 430 gebrachten Giufàgeschichte mitgeteilten Erzählung.

Der Rest ist eine Bearbeitung des Motivs von der mehrfachen Ausnutzung eines Leichnams, worüber man — ohne Rücksicht auf die in den Unibosmärchen oft vorkommende Nutznießung aus der Leiche der Mutter — v. d. Hagen, Gesammtabenteuer, III, S. LII ff., Cosquin, II, S. 333 ff., Bédier, S. 469, Köhler, I, S. 65, W. C. Hazlitt, Tales and Legends of National Origin or widely current in England from early times, London, 1892, S. 480 ff.: The Monk of Leicester who was four times slaine und once hanged, Rittershaus, S. 396 ff. und 399 ff., Böhm, Lettische Schwänke, S. 119 ff. vergleiche; verwandt damit ist auch Stumme, Malta, S. 61 ff. (= Studien, S. 44 ff.).

[439.] Mango, S. 52 ff.

Wie man sieht, ist diese Geschichte nichts als eine Variante des 3. Märchens des 1. Tages bei Basile; ausführliche Nachweisungen geben Köhler-Bolte in der ZVV, VI, S. 174 ff. und Köhler, I, S. 405 und 588. Vgl. auch Archiv für slavische Philologie, XXVI, S. 463.

Zu der Heilung durch Lachen vgl. oben die Anmerkung zu Nr. 167 und meine Nachweise in Bebels Schwänken, II, S. 110 ff.; ferner Studien z. vgl. Litg., VII, S. 236; J. Meder, Quadragesimale de filio prodigo, 1494, sermo 20, zitiert bei Cruel, Geschichte der deutschen Predigt im Mittelalter, 1879, S. 568 ff.; Celtes, Fünf Bücher Epigramme, hg. v. Hartfelder, Berlin, 1881, S. 57; Passano, I novellieri italiani in prosa, 2a ed., Torino, 1878, II, S. 104.

[440.] Mango, S. 53.

[441.] Mango, S. 53 ff.