Anhang
Der Umstand, daß die Sammlung Tewfiks, in der Reclamschen Universal-Bibliothek erschienen ist, hat es mit sich gebracht, daß die darin enthaltenen Stücke in dieser Ausgabe der Schwänke Nasreddins ausgeschlossen bleiben mußten. Immerhin ergeben sich zu den einzelnen Geschichten nicht uninteressante Parallelen.
516.
So wird bei Tewfik, Nr. 37 (Serbisch, S. 44; Kroatisch, S. 15; Tréfái, Nr. 156 statt 157) dem Hodscha, der ein Reis pflanzt, vorgehalten, daß er, wann der Baum Früchte tragen werde, selbst eine Speise der Würmer sein werde; Nasreddin antwortet, daß er für die Nachkommen pflanze, so wie die, die vor ihm dagewesen seien, für ihn gepflanzt hätten. Dazu vgl. die bei Basset, Contes populaires berbères, S. 216 ff., Lidzbarski, S. 154 und Chauvin, II, S. 208 angegebene Literatur, ferner Wünsche, Wajikra rabba, S. 168 ff.
517.
Zu Tewfik, Nr. 42 (Serbisch, S. 30; Kroatisch, S. 16; Tréfái, Nr. 157 statt 158: es ist unmöglich einen Brief an einen Freund in Bagdad zu schreiben) ist auf Philogelos, Nr. 137 zu verweisen:
Σιδωνίῳ μαγείρῳ λέγει τις· δάνεισόν μοι μάχαιραν ἕως Σμύρνης. ὁ δὲ ἔφη· οὐκ ἔχω μάχαιραν ἕως ἐκεῖ φθάζουσαν.
Ähnlich ist auch Philogelos, Nr. 99.
518.
Buadem, Nr. 14 (Serbisch, S. 56; Kroatisch, S. 33) hat ein merkwürdiges Gegenstück in den Nugae venales, s. l., 1720, S. 289 ff.