Non faciet certo, o Mater; sed poscis iniquum;
Unde caput vellem tollere? non habuit.
519.
Die 15. Erzählung von Buadem (Serbisch, S. 56; Kroatisch, S. 33) scheint auf der folgenden in Abschihis Mustatraf, (Basset in der RTP, XIII, S. 552 ff.) zu beruhen:
Ein Bettler blieb vor einer Haustür stehn und sagte zu den Leuten: »Gott segne euch! gebt mir ein Stück Brot!« »Das können wir nicht.« »Also ein wenig Korn oder Bohnen oder Hirse.« »Wir können es nicht.« »Dann ein paar Tropfen Öl oder Milch.« »Haben wir auch nicht.« »Also einen Schluck Wasser.« »Bei uns gibts kein Wasser.« »Warum bleibt ihr dann da? geht doch auch betteln; ihr habt mehr Recht dazu als ich.«
Eine persische Parallele bei Kuka, S. 161, Nr. 28.
520.
Dasselbe wie bei Buadem, Nr. 20 (Serbisch, S. 58; Kroatisch, S. 34: Der betrunkene, vor dem sich alles dreht, wartet bis sein Haus kommt) erzählt Tewfik auch im 5. Monate, von Ein Jahr in Konstantinopel, (deutsch von Th. Menzel, Berlin, 1909 = Bd. 10 der Türkischen Bibliothek, S. 124); die Geschichte steht aber schon bei Kuka, S. 189, Nr. 103.
521.
Mit Buadem, Nr. 22 (Serbisch, S. 59, wo der in einen Brunnen gefallene um einen Strick laufen will, um sich herauszuziehen) hat viel Ähnlichkeit die 52. Facetie im Philogelos: