»Ja.«

»Wieso?«

»Das Haus hat ihn erschlagen, als es einstürzte.«

Bei diesen Worten sprang der Araber wie ein Narr auf und lief in der Richtung seines Dorfes davon, sein Essen im Stiche lassend. Si Dscheha aß alles, was noch da war.

[402.]

DEr Kaid von Dschehas Stamm liebte die Frauen leidenschaftlich, und Dscheha, der ihn oft besuchte, machte ihm Vorstellungen. »Wie kannst du denn,« sagte er zu ihm, »du, ein Kaid, gar so in die Frauen vernarrt sein? Nimm doch ein wenig Vernunft an. Fürchte den Herrn. Es ist eine Schande für dich.« Diese Worte drangen dem Kaid bis auf den Grund seines Herzens.

Nun hatte der Kaid eine Magd, die eine Frau von großer Schönheit war, und die sagte zu ihm, als sie seine Niedergeschlagenheit bemerkte: »Was drückt dich, Herr?«

Der Kaid antwortete: »Dscheha hat mir dasunddas gesagt.«

»Sonst nichts?« sagte sie. »Nun, gib mir die Erlaubnis zu ihm zu gehn. Du bleibst noch eine Weile hier, und kommst dann unversehens zu Dscheha nach. Du wirst schauen, was ich tun werde, und wirst dich wundern, in was für einer Verfassung du ihn finden wirst.«

»Geh,« sagte der Kaid zu ihr, und sie ging. Sie kam zu Dscheha und setzte sich mit ihm in seinem Hause nieder. Als Dscheha sie sah, wurde er sterblich verliebt in sie. Er rückte näher zu ihr, aber sie schlug ihn zurück; er verfolgte sie, und wohin immer sie sich setzte, er kam zu ihr. »Bleib auf deinem Platze, Si Dscheha,« sagte sie zu ihm, »und komm mir nicht zu nahe. Wenn du aber herankommen willst, so laß mich auf dir reiten; du wirst mit mir auf dem Rücken auf allen vieren gehn.«