Sie fragten ihn: »Wann?«
»Wir sind weggegangen,« antwortete Dscheha, »als es Bohnen regnete. Als dann der Kuchenregen gekommen ist, sind wir bei dem Schatze eingetroffen, den meine Mutter weggetragen hat. Ins Dorf sind wir zurückgekommen in dem Augenblicke, wo es Eier regnete.«
»Bah,« sagten sie untereinander, »der Junge ist ein Tölpel; nehmt seine Worte doch nicht ernst.«
Warum hatte nun die Mutter Dschehas die Bohnen und die Eier gesotten und die Kuchen gebacken? Weil sie nicht zweifelte, daß der Dummkopf von ihrem Sohne alles ausplaudern werde; darum hat sie ihm die Bohnen und die Eier gesotten und die Kuchen gebacken. Sie hatte es sich an den Fingern abgezählt, daß Dscheha, wenn er den andern sagen werde: »Wir haben einen Schatz heimgebracht«, beifügen werde: »als es Bohnen und dann Kuchen und dann Eier regnete«; und sie wußte, daß also niemand seine Worte ernst nehmen werde.
SI Dscheha konnte kein Pferd besteigen, aber ein guter Fußgänger war er. Eines Tages ließ ihn nun der Kaid des Dorfes rufen und sagte zu ihm: »Si Dscheha, du mußt mir diesen Brief zum Bei von Algier bringen; steig auf mein Pferd und spute dich.«
Das Pferd des Kaids war aber ein hitziges Tier, das niemand besteigen konnte außer seinem Herrn. Si Dscheha, der das wußte, zog sich mit einem einzigen Worte aus dem Handel; er fragte: »Ist es eilig, Herr Kaid?«
»Sehr eilig,« antwortete der Kaid.