»Gut ists,« sagten sie. »Geh und richte das Mahl her; wir werden kommen.«
»Steht auf und kommt mit,« sagte Dscheha; »das Mahl ist schon kalt.«
Sie standen auf und gingen mit ihm. Als sie in seinem Hause angelangt waren, ließ er sie in eine Kammer treten. Dann nahm er ihre Schuhe, die sie an der Tür gelassen hatten, und steckte sie in einen Sack; hierauf ging er zu den Schülern zurück und sagte zu ihnen: »Wartet ein bißchen; ich komme sofort wieder.« Er ging aber weg und nahm den Sack mit ihren Schuhen mit; er kam zu einem Garkoch.
»Gib mir etwas um zwei Franken,« sagte er zu ihm, »und nimm dafür dies Paar Schuhe.«
Dann ging er zu einem Fleischer und hielt ihm dieselbe Rede, dann zu dem Kuskussuverkäufer; und als er so alle Schuhe der Schüler verteilt hatte, ging er, mit köstlichen Mundvorräten beladen, nach Hause. Sofort nach seiner Heimkehr setzte er alles den Schülern vor, und sie ließen es sich trefflich schmecken. Dann erhoben sie sich, um in ihre Schule zu gehn. Als sie ihre Schuhe suchten, sagte Dscheha zu ihnen: »Kommt mit mir; ich habe sie versteckt.«
Sie gingen mit ihm. Einen führte er zum Garkoch und sagte zu ihm: »Gib ihm zwei Franken; er wird dir deine Schuhe geben.« So zeigte er schließlich allen, wo er ihre Schuhe verpfändet hatte, und die armen Schüler gaben Geld her, um sie wiederzubekommen. Er blieb bei seiner Mutter; und von den Speisen hatten sie noch zwei Tage zu essen.
ALs sein Vater starb, trug ihn Dscheha auf den Markt und beerdigte ihn dort; aber einen Fuß des Toten ließ er außerhalb der Erde. Die Leute sagten zu ihm: »Was, Si Dscheha? du läßt den Fuß deines Vaters außerhalb der Erde? was ist das für ein Begräbnis?«
»Nun,« antwortete er, »jedermann weiß, wie er seinen Vater zu begraben hat. Dieser Platz ist das Grab meines Vaters, nicht wahr? Wenn ich also auf den Markt komme, werde ich meinen Esel an den Fuß meines Vaters binden, und niemand wird mir etwas sagen dürfen.«