»Der Teufel soll dich holen!« begannen die Seeleute; »der und jener soll dich holen! Und wegen so etwas hast du uns gerufen? Der Teufel soll dich holen!« Und damit gaben sie ihm eine Tracht Prügel, wirklich eine ordentliche Tracht.

Nun begann Hiohà zu weinen und sagte: »Was habe ich euch getan, daß ihr mich schlagt? Wie hätte ich denn sagen sollen, als ich das Schiff gesehn habe?«

»Du hättest sagen sollen,« sagten die Seeleute zu ihm: »Guten Wind! Guten Wind!«

Und so machte sich Hiohà davon.

[436.]

EInes Tages sagte Juvadi zur Mutter: »Geh du aufs Feld arbeiten; ich bleibe zu Hause.« Und die Mutter antwortete: »Verrichte du alles; ich gehe aufs Feld. Laß die Katze nicht zu den Speisen, bring das Bett in Ordnung, gib acht auf die Gluckhenne und geh zum Flusse und besorge die Wäsche.« Juvadi antwortete: »Ja, ja, Mutter.«

Und so ging sie aufs Feld. Aber anstatt das Bett in Ordnung zu bringen, riß es Juvadi auseinander, nahm Polster und Strohsäcke und warf sie mitten ins Haus; und er füllte eine Schwinge mit Mist und beutelte ihn im Hause aus. Dann sagte er: »Ich bin hungrig.« Und er nahm und aß alle Speisen; hierauf nahm er einen Kessel und sott die Gluckhenne samt den Küchlein und aß sie. Dann tat er die Wäsche in einen Tragkorb und ging damit zum Flusse; er warf sie ins Wasser und ging.

Wie er so dahinging, traf er einen Esel, und den packte er beim Schwanz; der Esel schlug aus und verletzte ihn am Bein. Unter bitterlichen Tränen ging Juvadi nach Hause; er verschloß die Tür und setzte sich auf den Herd.

Am Abende kam die Mutter heim und rief an der Tür: »Juva’, mach mir auf.« Er antwortete: »Nein.« »Ist dir etwas geschehn?« »Ja.« »Und was ist dir denn geschehn?« »Die Katze hat die Speisen gefressen.« »Das macht weiter nichts; wir kaufen andere. Mach mir auf, Juva’.« »Nein.« »Warum denn? ist dir noch etwas geschehn?« »Ja.« »Und was denn?« »Die Gluckhenne und die Küchlein sind weg.« »Das macht weiter nichts; mach mir nur auf.« »Nein.« »Und warum denn nicht? ist dir noch etwas geschehn?« »Ja.« »Und was ist dir denn geschehn?« »Ich bin zum Flusse waschen gegangen, und das Wasser hat die Wäsche weggeschwemmt.« »Ach das macht weiter nichts; öffne mir.« »Nein.« »Was ist dir denn geschehn?« »Ein Esel hat mich am Beine verletzt.«

Nun erbrach die Mutter die Tür, und da fand sie das ganze Haus verwüstet. Sie wäre bald vor Schreck gestorben; aber dann nahm sie einen Stock, prügelte Juvadi tüchtig durch und jagte ihn aus dem Hause.