DEr Hodscha hatte wieder einmal seinen Esel verloren; da ließ er den Ausrufer verkündigen: »Wer denundden Esel findet, der mag ihn als Finderlohn behalten samt Halfter und Sattel.«
EIner sagte zum Hodscha: »Dort tragen sie eine Gans.«
Der Hodscha antwortete: »Was geht das mich an?«
»Sie tragen sie zu dir ins Haus.«
»Was geht das dich an?«
EInes Tages kaufte der Hodscha eine Leber; als er sie nach Hause trug, begegnete ihm ein Freund, und der fragte ihn, wie er sie zubereiten werde. Der Hodscha antwortete, er werde sie so zubereiten, wie man das allgemein gewöhnlich tue. »Ach nein,« sagte der Freund, »es gibt eine andere Zubereitungsart, die werde ich dich lehren, und wenn du die Leber auf diese Weise zubereitest, so wirst du sehn, was das für ein Wohlgeschmack werden wird.«
Darauf sagte der Hodscha: »Im Gedächtnis kann ich das nicht behalten; schreib mir deine Anweisung auf einen Zettel, und ich schaue dann auf das Geschriebene und koche danach.«