Und seine Straße warf sich steil empor und schraubte
Sich hoch hinaus bis an vergilbten Mondes Zackenrand,
Wo bog sie um und sprang zum Abendstern, der schnaubte,
Spie Feuer, riß rückwärts sie, daß stöhnend sie sich niederwand.
Er schlug: die Augen grün, Schaum dick ums Maul,
Auf heißes Pflaster. Säule ward sein Schrei!
Ganz leise sang ein Droschkengaul –
Und weiße Schleier wehten dicht vorbei.
Es stürzten Türme groß und Mauern drob zusammen.
Auf allen Dächern tosten Flammen laut.
Die Dome knieten nieder. Berge schwammen
Zur Stadt herein, von Regenbogen kreuzweis überbaut.
Da fuhr ein greller Strahl durch sein Gehirn.
Es gellte. Möwenschwärme schreckten auf.
Blütenwälder weiß begruben ihn.
Musik des Abschieds.
Beginn der Klänge zwischen dir und mir!
Uralte Sänge, die mich heiß verfluten –
Gewühl der Zeiten, die mich weiß zerbluten –
Geläute. Schweigen zwischen mir und dir.
O Gräber, Gärten zwischen mir und dir!
Gespannt die Tänzer unsichtbar auf Seilen –
Traum-Silber-Pflüge, die Eisschollen teilen –
Die Boten eilen zwischen dir und mir.
Erbrochene Schlachten. Bunte Völkerwelten.
Die Roten Felsen über Agadir.
Gesprengte Wälder. Heller Tod der Helden …
O dunkle Sprachen zwischen mir und dir.
Und sah die Meere durch die Himmel fließen.
Besternte Menschen viel auf Plätzen dicht.
Fluch deiner Finsternis: verkohlte Wiesen.
Die Flöte ruft. Es reift dein Angesicht.