Da – entsetzlich! dreht sie langsam,
Lautlos-ruckweis wie ein Uhrwerk,
Ihre Stirn nach meiner Stirne:
Grinst mich eine Leiche an?

Ohnmächtig brach ich zusammen,
Bis der Morgentau mich weckte.
Kalt und keusch, unendlich einsam
Lag das unbewegte Meer.

Märztag.

Wolkenschatten fliehen über Felder,
Blau umdunstet stehen ferne Wälder.

Kraniche, die hoch die Luft durchpflügen,
Kommen schreiend an in Wanderzügen.

Lerchen steigen schon in lauten Schwärmen
Überall ein erstes Frühlingslärmen.

Lustig flattern, Mädchen, deine Bänder,
Kurzes Glück träumt durch die weiten Länder.

Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,
Wollt' es halten, mußt' es schwimmen lassen.

Letzter Wunsch.

Den Hengst, den Hengst!
Gebt meinen Hengst mir!
Schaum spritzt ihm vom Zügel, seine Flanken zittern.
Der Grimm umrast mir den Helm, das Auge leuchtet.
Gebt meinen Hengst mir,
Den Hengst, den Hengst!