Heran zu dem elenden Leichenschrein,
Wo aus Fetzen starrt eines Toten Bein.
Bei dem fremden Mann, vom Wurm zernagt,
Falle nieder, du, sei angeklagt.
Empfange die ungeliebte Qual
Aller Verstoßnen in diesem Mal.
Ein letztes Aug', das am Äther trinkt,
Den Ruf, der in Verdammnis sinkt;
Die brennende Wildnis der schreienden Luft,
Den rohen Stoß in die kalte Gruft.
Wenn etwas in deiner Seele bebt,
Das dies Grauen noch überlebt,
So laß es wachsen, auferstehn
Zum Sturm, wenn die Zeiten untergehn.
Tritt mit der Posaune des Jüngsten Gerichts
Hervor, o Mensch, aus tobendem Nichts!
Wenn die Schergen dich schleppen aufs Schafott,
Halte fest die Macht! Vertrau auf Gott:
Daß in der Menschen Mord, Verrat
Einst wieder leuchte die gute Tat;