Deine Augen leuchten vor Dunkel,
Und ein spinnendes Weinen
Deiner schwarzen Haare
Über das Leinen.
O dein blasses Gesicht,
Und wie deine schmalen Hände
Über die Kissen suchen –:
Rührendes Stammeln
Eines sprießenden Liedes,
Das blühen möchte.

Meine Seele sucht mit dir.

III.

Wenn die Rosen des Morgens aufstaunen,
Möchte ich zu dir kommen!
Ich brächte deiner Stirne kühlen Tau
Und deinen Lippen Lachen.

In meinen Nächten schreckt mich deine Einsamkeit;
Schmiege dich tief in die Flügel meiner Seele;
Dunkel rauschten sie über die Meere,
Bis sie zu dir sich fanden.

IV.

Wenn die Nacht von dannen geht,
Wollen wir uns aus dunkeln Schalen
Unser Blut reichen.

Ein Auge wollen wir sein und eine Seele,
Schauernd über der Täler
Brennend klaren Kelchen.

Siehst du den Morgenwind? Er trägt
Schwebendes Leben von Büschen zu Büschen,
Halm zu Halm.
Sei du mein! –

Nun schweig.