»Ich bin kein Engländer, mein Herr, und war auch niemals dort.«

»So? — Also sind Sie in Indien geboren?«

»Nein! Ich bin ein Holländer, mein Herr, und war Buchhalter zu Sadras.«

»Können Sie die Bücher englisch führen?«

Ich verbeugte mich.

»Gut! Gut!« — fuhr er mit Lebhaftigkeit fort. »Ich brauche eben einen Buchhalter. Sie sollen monatlich sechzig Pagoden und freien Mittagstisch haben, auch das Frühstück, wenn Sie wollen. Jetzt sagen Sie!« —

»Mein Herr! — Ich bin zu Ihren Diensten. — Aber wie soll ich Herrn Popham.« —

»Das ist meine Sorge. — Treten Sie nur in Gottes Namen an. — Aber Sie sehen so elend aus? — Sind Sie krank?« —

»Das nicht, mein Herr — Aber« — gieng ich aufrichtig über meine Lage u. s. w. heraus, wobei ich auch Sophien nicht vergaß.

»Das ist brav!« — sagte er lebhaft, und schüttelte mir die Hand. — »Bei Gott, das ist brav! — Sie sind ein ehrlicher Mann!« »Hier« — fuhr er fort, indem er in die Casse griff — »Hier sind hundert Pagoden auf Abschlag — Und diesen Abend schicke ich Ihnen zehn Säcke Reis. Gott mit Ihnen, morgen sehen wir uns!«