147.
Fünfzehnter Theil
Fünfte Rede
RĀHULO
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos.
Da kam dem Erhabenen in einsamer Abgeschiedenheit der Gedanke in den Sinn: ›Reif geworden sind bei Rāhulo Dinge, die Erlösung reif werden lassen; wie, wenn ich nun Rāhulo mehr noch zur Wahnversiegung bereit machte?‹
Und der Erhabene, zeitig gerüstet, nahm Mantel und Schaale und ging nach Sāvatthī um Almosenspeise, erhielt in der Stadt, von Haus zu Hause tretend, das Almosen, kehrte zurück, nahm das Mahl ein und wandte sich dann an den ehrwürdigen Rāhulo:
{457} »Versieh’ dich, Rāhulo, mit der Strohmatte: wir wollen nach dem Dunkeln Walde gehn, dort bis gegen Abend verweilen.«
»Wohl, o Herr!« sagte da der ehrwürdige Rāhulo, dem Erhabenen gehorchend; und er versah sich mit der Strohmatte und folgte dem Erhabenen Schritt um Schritt nach.