Zur Lehre āyatim anavassavo »Ferner kein Zufluss« cf. die 67. Rede S. 202 u. d. Anm. 58; auch Annapūrṇopaniṣat V, v. 71 duḥkhasyāvasaras und des apokritischen MAKARIOS θαλαττα του βιου und πελαγος της θνητης ζωης, ed. BLONDEL p. 72, des MAKARIOS Aigyptios διελθειν και ὑπερβηναι και διαπερασαι την πικραν θαλασσαν της ἁμαρτιας, Homil. XLIV § 6, ed. PRITIUS p. 508.
Gute, unseren und den jinistischen Texten entsprechende Darstellungen büßend beharrender Stetigsteher, d. i. Freier Brüder, bieten die zahlreichen Kolossalstatuen in den Felsenwänden und -grotten auf dem Wege zur Gwaliorburg, einer der großartigsten natürlichen Festungen, die ich gesehn. Zumal die Gruppen am östlichen und am südlichen Abhange, ungefähr je zwanzig gewaltige, meist zehn, aber auch bis zwanzig Meter hohe Gestalten, zeichnen sich durch erhabene Schönheit aus; daher denn auch ein Missionar des 16. Jahrh. eine dieser Gruppen, freudig überrascht und nicht blöde, als Christus und seine Jünger beanspruchen wollte —
Virtutis verae custos rigidusque satelles.
[6] Dieses Gleichniss, das man fast als eine gewisse Humoreske nicht unschicklich ansehn könnte, hat SOKRATES ganz ebenso naiv, zu Ende des Gesprächs im Euthyphron, gebraucht: Εμπορικη αρα τις αν ειη τεχνη ἡ ὁσιοτης θεοις και ανθρωποις παρ’ αλληλων. Ja auch ECKHART, p. 34: Diz sint allez koufliute... wan sie wellent daz eine umbe daz ander geben unde wellent alsô koufen mit unserm herren.
[7] sā gaddulabandho, »ein Hund mit einem Kehlbande«. Vergl. Saṃyuttakanikāyo vol. III. p. 150, taṇhāgaddulam, Niddeso II. p. 11.
[8] Der Text hat richtig nibbānasappāyam.
[9] Cf. die 1. Rede des 1. Bandes. — Tao-te-king, ed. JULIEN, 1. Buches letztes Kap. i. f.
Das Erforschen der Vergangenheit und der Zukunft aufgeben ist öfters eingehend behandelt, wie Saṃyuttakanikāyo vol. V. p. 263/4, oder Theragāthā 397: yathā pure tathā pacchā | yathā pacchā tathā pure|. Vergl. die vedische Gāthā: yad asya pūrvam aparaṃ tad asya | yadvasyāparaṃ tadvasya pūrvam|: Aitareyabrāhmaṇam III, 43. Zu den Antinomien, S. 28 passim, finden sich mancherlei scholastische Beispiele im 3. Kap. des Sarvadarśanasaṃgrahas. Näher steht das schöne Wort des DEMONAX: Εξεταζοντων τινων, ει ὁ κοσμος εμψυχος, και αυθις, ει σφαιροειδης· Ὑμεις, εφη, περι δε της ἑαυτων βκοσμιας ου φροντιζετε. Aehnlich SOKRATES in der Einleitung zum Phaidros.
[10] lies abhiṇham. — Zur Sache cf. die 77. Rede.