[11] diṭṭhipaḷāso, paḷāso = parāśas, von √śaṃs (L’ORANGE).
[12] Der Stelle S. 37, »dem Sinne nach und dem Worte nach«, atthato ca vyañjanato ca, entspricht das Ende des dritten Felsenediktes, wo Asoko, an unseren Texten herangebildet, in schlichter Würde und ihm so eigenthümlich gewordener Umsicht bestimmt: Parisā pi yute āñapayisati gaṇanāyaṃ hetuto ca vyaṃjanato ca, »Die Behörden aber werden das Gebührende veranlassen unter den Leuten, der Wirklichkeit nach und dem Worte nach.« — Vergl. den alten Spruch Yathāvādī tathākārī, wie Theragāthā 1277; oder bei uns im Speculum monachorum BERNARDI CASINENSIS, II i. f.:
Voci vita non discordet:
Cum vox vitam non remordet
Dulcis est symphonia.
[13] Unter sumpfiger Ablagerung heute begraben, darüber wahrscheinlich der Weiler Sāma-devī, wie FÜHRER vermuthet, vier bis fünf Stunden südwestlich vor Niglīvā gelegen: cf. Tafel II in dessen Monograph on Buddha Sakyamuni’s Birth Place in the Nepalese Tarai, Allahabad 1897, und ib. p. 37.
[14] Das Gleichniss von der Lehre als Kuppelbau, als geistiges Obdach, ein wahres Denkmal, wohl zu hüten, wie es die 89. Rede weiter ausführt, hat uns ARRIAN vortrefflich überliefert: Λεγεται δε και ταδε, μνημηια ὁτι Ινδοι τοισι τελευτησασιν ου ποιεουσιν, αλλα τας αρετας γαρ των ανδρων ἱκανας ες μνημην τιθενται τοισν αποθανουσι, και τας ῳδας αἱ αυτοισιν επᾳδονται: Indica § 10.
[15] Der Text hat richtig patissayamānarūpā. — Vergl. Maitryupaniṣat VII, 9 die mūḍhāḥ paṇḍitaṃmanyamānāḥ, i. e. ātmānaṃ p0.
[16] Zu gihipaṭisaṃyuttam cf. tyaktaṃ sannyāsayogena gṛhadharmādikaṃ vratam, Sannyāsopaniṣat v. 89; vergl. auch die Anmerkungen 45 u. 186.