Cum mala per longas convaluere moras.

[21] Lies mit dem siam. Texte alañ ca me.

[22] Gesicht, Gehör, Geruch, Geschmack, Getast, Gedenken.

[23] Eine Parataxis wie sie der zweite Theil der Rede giebt, taṇhā sallam, avijjā visadoso, chandarāgavyāpādena ruppati, erscheint gleichartig in der Maitryupaniṣat VI i. m., dhanuḥ śarīram, om ityetaccharaḥ, śikhā ’sya manas, tamo lakṣaṇam. Vergl. auch Anm. 173. — Das nibbānam, die Wahnerlöschung, Wunschlosigkeit, von √van, vana, vani = vāna, vāni, ist, wie ROBERT L’ORANGE erkannt hat, zwar in die Smṛti als nirvāṇam übergegangen, wurde aber bald unverständlich, wie z. B. unsere 75. Rede zeigt, und daher später durch brahmanirvāṇam, i. e. paramanirvāṇam, nach dem Muster brahmaṃ yānam = paramaṃ yānam, oder auch durch bhoganirvāṇam, wie Harakelināṭake Taf. II Z. 36, glossiert. ECKHART, p. 578, hat das Selbe, aber positiv, gesagt: »Der allen sînen willen hât unde sînen wunsch, der hât fride.« Das Gleichniss von der Gesundheit findet sich bei ihm wieder, wenn er von uns kranken Leuten, von der kranken Natur und von dieser kranken Welt redet; ausführlich und merkwürdig genau unserem Texte entsprechend schon bei MAKARIOS, dem Jünger des ANTONIOS und ersten christlichen Mönche, unter dessen Namen — bereits ECKHART, p. 366, sagt »die heiligen veter Macharius unde die andern« — uns Aufzeichnungen erhalten sind, De patientia et discretione cap. IX. Auch SOKRATES hat ganz ähnlich im Gorgias gesprochen.

[24] Cf. Bd. 2, Anm. 76. Auch im 36. Divyāvadānam als Kalmāṣadamyam erhalten. Vielleicht auf der Humus das heutige Kamasin, im Kurukṣetram der Jamna-Ebene, eine Tagesfahrt westlich von Allahabad. Schon bei PTOLEMAEUS ist der Ort schlechthin als Καρμαρα, ungenau aber deutlicher als andere, überliefert, Geogr. Lib. VII. cap. I. § 91, No. 7.

[25] Lies... upādāya, sabbaṃ rūpam. — Die vier Hauptstoffe sind Erde, Wasser, Feuer, Luft. Vergl. die 28. Rede; besonders die Uebungen der 62sten.

[26] Lies nāhaṃ kvacani kassaci kiñcanatasmiṃ, na ca mama kvacani kismiñci: kiñcanaṃ nātthi. — »Er mir niht und ich ime niht« und »unbewegelîcher werden denne niht« sagt ECKHART, p. 508 u. 510.

[27] Eine ähnlich wichtige und meisterhafte Darstellung der Gedanken dieser Rede ist im Aṉguttaranikāyo X No. 29 theilweise weiter ausgeführt. Vergl. auch Suttanipāto v. 759–761.