[66] Mit dem Inhalte dieser Rede ist die siebzehnte des ersten Bandes zu vergleichen; auch das Dvayatānupassanāsuttam des Suttanipāto.
Der Topus von der kurzen und von der ausgeführten Darstellung, saṉkhittena und vitthārena, wie oben und oft gebraucht, ist auch bei Asoko auf seinem letzten Felsenedikte als saṃkhitena und vistat[e]na wiederzufinden.
[67] Aehnlich bei SENECA, epist. LXXV. i. f., des Weisen tranquillitas animi et, expulsis erroribus, absoluta libertas; non homines timere, non deos; in se ipsum habere maximam potestatem: inaestimabile bonum est suum fieri. Kürzer und noch genauer von DEMOKRITOS als σοφιη αθαμβος αξιη παντων gekennzeichnet, τιμιωτατη εουσα. — Vergl. Anm. 132; Lieder der Mönche v. 187.
[68] Vergl. die 9. Rede, S. 86 der Uebersetzung.
[69] Der Text der P. T. S. ist hier, wie passim, unbrauchbar.
[70] nāmarūpam, ein dvaṃdvasamāsas, dessen letztes, nach indischem Usus wichtigere Glied voran zu übersetzen ist. — Die Erläuterungen der Kommentatoren, wie Buddhaghoso im Visuddhimaggo, haben natürlich wenig Werth; vielmehr die schönen nāmarūpam-Parallelen und -Gleichnisse der alten Upanischaden, die man nach JACOBS Upaniṣadvākyakośas aufsuchen mag: wo eben wie bei uns »Bild und Begriff« überall zutrifft. Cf. auch Anmerkung 90 und Längere Sammlung Bd. II, S. 99.
[71] Vergl. Mahābhāratam XIV, 44, 20: sarvaṃ kṛtaṃ vināśāntam, und Yogasūtram II, 15: pariṇāmatāpasaṃskāraduḥkhair, guṇavṛttivirodhācca, sarvaṃ duḥkham eva vivekinaḥ.
[72] »alle crêatûre tragent inne bitterkeit«: ECKHART p. 300.
[73] »each thing’s a thief« heißt es, positiv, im Timon IV, 3, gegen Ende.