[59] Mit antamaso mālāguṇaparikkhittā pi, bis herab zu der blumengeschmückten Tänzerin, vergl. man die Parallele antamaso tiracchānagatāya[*] pi, bis herab zur thierischen Liebe, nämlich mit einer Dirne — nicht etwa „mit einem Thier“, wie noch OLDENBERG hat, Buddha, 3. Aufl. S. 401, nach SPIEGEL, Kammavākyam p. 9, etc. Diese Berichtigung stammt von ROBERT L’ORANGE.

[*] tiracchānagatā = gemeine Person, cf.: tiracchānakatthā = gemeines Gespräch.

[60] Vergl. Yājñavalkyadharmaśāstre II, 77: na dadāti ca yaḥ sākṣyaṃ jānannapi etc.

[61] Κρατης λεγεται ὁ Θηβαιος τοις στασιαζουσιν οικοις επιφοιτων λογοις ειρηνης διακρινειν τας εριδας.

[62] Ein solches Betragen wie hier dargestellt, und wie es Asoko vom ersten bis zum letzten seiner Edikte praktisch verherrlicht, hat PLATON als Orphisches Leben beschrieben; wozu ERASMUS in den Adagia s. v. sehr schön bemerkt: »Orphicam vitam PLATO libro de legibus sexto [p. 782] dixit vitam innoxiam, et a luxu sanguinolentisque dapibus puram. — Videtur ORPHEUS hoc connatus apud Thraces, quod PYTHAGORAS tentavit apud Ionios, NUMA apud Romanos.« Unter den Thrakern sind vornehmlich die asketischen Κτισται zu verstehn, von denen POSEIDINIOS, bei STRABO p. 296, ausführlich berichtet und sie δικαιοτατους ανθρωπους nennt.[**] In diesem Zusammenhange darf hier noch an die trefflichen beiden Reden PLUTARCHS über die Sarkophagie erinnert und endlich auch der drei Merkmale gedacht werden, die MANES, der Brāhmane und Jünger des Buddas, als welchen ihn SUIDAS bezeichnet, dem Christenthum viel zu edel und unkirchlich zugrunde legen mochte.

[**] Das Lob jener rechtschaffenen Menschen ist schon in der Ilias XIII Anf. gepriesen, bei STRABO nur wiederholt.

[63] atthi yiṭṭham = yaṣṭavyam iti nirṇayas, 60. Kap. S̀āntiparvaṇi.

[64] Es ist richtig, wie vol. I. p. 390, passim, 0bajjham zu lesen. Zum Begriffe des pariniṭṭhitabhāvo cf. den pariniṣṭhitakāryas im S̀āntiparva, loc. cit. v. 20. — Das heilsame Bemühn ähnlich bei PINDAR, letzte Pythionike i. f.: ει δε τις ολβος εν ανθρωποισιν, ανευ καματου | ου φαινεται.

[65] Ausführung und Wiederholung gehört in die Sphäre des späteren Vaipulyam.