125.

Dreizehnter Theil

Fünfte Rede

RANG DER GEBÄNDIGTEN

{243} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Rājagaham, im Bambusparke, am Hügel der Eichhörnchen. Um diese Zeit aber lebte Aciravato, ein junger Asket, im Walde, in einer Hütte.

Da kam denn Jayaseno der Königsohn, auf einem Spaziergange sich ergehend, dorthin wo Aciravato der junge Asket weilte. Dorthin gekommen tauschte er höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit ihm und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend wandte sich nun Jayaseno der Königsohn also an Aciravato den jungen Asketen:

»Sagen lassen hab’ ich mir, o Aggivessano, dass da ein Mönch, der ernsten Sinnes, eifrig, unermüdlich verweilt, Einigung des Herzens finden mag.«

»Also ist es, Königsohn, also ist es, Königsohn, dass da ein Mönch, der ernsten Sinnes, eifrig, unermüdlich verweilt, Einigung des Herzens finden mag.«

»Gut wär’ es, wollte mir Herr Aggivessano die Lehre, wie sie von ihm gehört, von ihm aufgefasst worden, darlegen.«

»Nicht kann ich dir, Königsohn, die Lehre, wie sie von mir gehört, von mir aufgefasst worden, darlegen. Denn wollt’ ich dir gleich, Königsohn, die Lehre, wie sie von mir gehört, von mir aufgefasst worden, darlegen, und du den Sinn meiner Rede nicht verständest, hätt’ ich nur Mühe, hätte nur Plage.«