»Ist von innen das Gedenken, ihr Brüder, ungebrochen, und treten die äußerlichen Dinge nicht in den Denkkreis, so findet auch kein entsprechendes Ineinandergreifen statt, und es kommt zu keiner Bildung des entsprechenden Theiles Bewusstseins.
»Ist von innen das Gedenken, ihr Brüder, ungebrochen, und treten die äußerlichen Dinge in den Denkkreis, und es findet kein entsprechendes Ineinandergreifen statt, so kommt es auch zu keiner Bildung des entsprechenden Theiles Bewusstseins.
»Sobald aber, ihr Brüder, von innen das Gedenken ungebrochen ist, und von außen die Dinge in den Denkkreis treten, und es findet ein entsprechendes Ineinandergreifen statt, so kommt es also zur Bildung des entsprechenden Theiles Bewusstseins. Die Form, die dem so gebildeten eignet, stellt sich im Stück Anhangen an der Form ein, das Gefühl, das dem so gebildeten eignet, stellt sich im Stück Anhangen am Gefühl ein, die Wahrnehmung, die dem so gebildeten eignet, stellt sich im Stück Anhangen an der Wahrnehmung ein, die Unterscheidungen, die dem so gebildeten eignen, stellen sich im Stück Anhangen an der Unterscheidung ein, das Bewusstsein, das dem so gebildeten eignet, stellt sich im Stück Anhangen am Bewusstsein ein. Man versteht jetzt: ›Das also ist die Einstellung, die Vereinigung, die Verbindung dieser fünf Stücke des Anhangens!‹ Und das Wort des Erhabenen lautet: ‚Wer die bedingte Entstehung merkt, der merkt die Satzung: wer die Satzung merkt, der merkt die bedingte Entstehung.‘ Bedingt sind sie aber entstanden, diese fünf Stücke des Anhangens. Was bei diesen fünf Stücken des Anhangens Wille, Vergnügen, Bejahung, Behagen ist, das ist die Leidensentwicklung; was bei diesen fünf Stücken des Anhangens Verneinung des Willensreizes, Verleugnung des Willensreizes ist, das ist die Leidensauflösung. Insofern aber, ihr Brüder, hat ein Mönch viel geleistet.«
Also sprach der ehrwürdige Sāriputto. Zufrieden freuten sich jene Mönche über das Wort des ehrwürdigen Sāriputto.
29.
Dritter Theil
Neunte Rede