Da war nun Visākho, der Anhänger, durch die Rede der Nonne Dhammadinnā erfreut und befriedigt, erhob sich von seinem Sitze, begrüßte die Nonne Dhammadinnā ehrerbietig, ging rechts herum und begab sich dorthin wo der Erhabene weilte. Dort angelangt begrüßte er den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Zur Seite sitzend erzählte nun der Anhänger Visākho dem Erhabenen Wort für Wort das Gespräch mit der Nonne Dhammadinnā. Nach diesem Berichte wandte sich der Erhabene an Visākho den Anhänger also:
»Weise, Visākho, ist die Nonne Dhammadinnā, wissensmächtig, Visākho, ist die Nonne Dhammadinnā. Wolltest du mich um Aufklärung bitten, Visākho, ich würde dir genau die selbe Antwort geben, {305} wie sie dir die Nonne Dhammadinnā gegeben hat: denn das ist der Sinn, und also bewahre ihn.«
So sprach der Erhabene. Zufrieden freute sich der Anhänger Visākho über das Wort des Erhabenen.
45.
Fünfter Theil
Fünfte Rede
DIE LEBENSFÜHRUNG
– I –
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: »Ihr Mönche!« — »Erlauchter!« antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also: