Nachdem nun der Erhabene in Rājagaham nach Belieben geweilt hatte, begab er sich auf die Wanderung nach Sāvatthī, von Ort zu Ort wandernd näherte er sich der Stadt.
In Sāvatthī weilte nun der Erhabene, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Da kam es dem ehrwürdigen Puṇṇo Mantāṇiputto zu Ohren: ›Der Erhabene ist in Sāvatthī angekommen, weilt in Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos!‹ Und der ehrwürdige Puṇṇo Mantāṇiputto räumte sein Lager zurecht, nahm Mantel und Almosenschaale und begab sich auf die Wanderung nach Sāvatthī. Von Ort zu Ort wandernd gelangte er zu der Stadt, zum Siegerwalde, zum Garten Anāthapiṇḍikos, wo der Erhabene weilte. Als er zum Erhabenen gelangt war, begrüßte er den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder. Diesen Ehrwürdigen, der da zur Seite saß, stärkte nun der Erhabene, ermunterte, ermuthigte, erheiterte ihn in lehrreichem Gespräche. Und nachdem der ehrwürdige Puṇṇo Mantāṇiputto vom Erhabenen in lehrreichem Gespräche gestärkt, ermuntert, ermuthigt, erheitert worden war, erhob er sich, erfreut und befriedigt durch des Erhabenen Rede, von seinem Sitze, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig, ging rechts herum und begab sich zum Dunkeln Walde, für den Rest des Tages.
Aber es ging ein Mönch zum ehrwürdigen Sāriputto und meldete ihm: »Jener Mönch, o Bruder Sāriputto, der Puṇṇo heißt, der Sohn der Mantāṇī, den du oft gerühmt hast, {147} der hat sich, vom Erhabenen in lehrreichem Gespräche gestärkt, ermuntert, ermuthigt, erheitert, durch des Erhabenen Rede erfreut und befriedigt, von seinem Sitze erhoben, den Erhabenen ehrerbietig begrüßt und ist gegen den Dunkeln Wald zu gegangen, wo er bis Abend verweilen dürfte.«
Da nahm der ehrwürdige Sāriputto unverzüglich seine Strohmatte und folgte dem ehrwürdigen Puṇṇo Mantāṇiputto Schritt vor Schritt, den Kopf nicht aus den Augen verlierend. Und der ehrwürdige Puṇṇo Mantāṇiputto wandte sich ins Innere des Dunkeln Waldes und setzte sich am Fuß eines Baumes nieder, für den Tag. Und auch der ehrwürdige Sāriputto wandte sich ins Innere des Dunkeln Waldes und setzte sich am Fuß eines Baumes nieder, für den Tag.
Als nun der ehrwürdige Sāriputto gegen Abend die Gedenkensruhe beendet hatte, begab er sich zum ehrwürdigen Puṇṇo Mantāṇiputto, wechselte höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit ihm und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend sprach nun der ehrwürdige Sāriputto zum ehrwürdigen Puṇṇo Mantāṇiputto also:
»Wird denn beim Erhabenen, o Bruder, heiliges Leben gepflegt?«
»Freilich, o Bruder.«
»Wie nun, o Bruder: wird beim Erhabenen um reiner Tugend willen heiliges Leben gepflegt?«
»Das nicht, o Bruder.«