»Was meinst du wohl, Udāyī: eine Oellampe in dunkler, finsterer Nacht, oder aber eine mächtige Fackel in dunkler, finsterer Nacht: wer von den beiden hat größeren und helleren Glanz?«

{357} »Eine mächtige Fackel, o Herr, in dunkler, finsterer Nacht, diese von beiden hat da größeren und helleren Glanz.«

»Was meinst du wohl, Udāyī: eine mächtige Fackel in dunkler, finsterer Nacht, oder aber der Morgenstern in dämmernder Frühe, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind: wer von den beiden hat größeren und helleren Glanz?«

»Der Morgenstern, o Herr, in dämmernder Frühe, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, dieser von beiden hat da größeren und helleren Glanz.«

»Was meinst du wohl, Udāyī: der Morgenstern in dämmernder Frühe, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, oder aber am Feiertage im halben Monat, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, unbeschränkt um Mitternacht der Mond: wer von den beiden hat größeren und helleren Glanz?«

»Der Mond, o Herr, am Feiertage im halben Monat, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, unbeschränkt um Mitternacht, dieser von beiden hat da größeren und helleren Glanz.«

»Was meinst du wohl, Udāyī: der Mond am Feiertage im halben Monat, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, unbeschränkt um Mitternacht, oder aber im letzten Monat der Regenzeit, im Herbste, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, unbeschränkt um Mittag die Sonne: wer von den beiden hat größeren und helleren Glanz?«

»Die Sonne, o Herr, im letzten Monat der Regenzeit, im Herbste, wann die Wolken und Nebel verzogen und verschwunden sind, {358} unbeschränkt um Mittag, diese von beiden hat da größeren und helleren Glanz.«

»Nun sind es zwar, Udāyī, mehr als viele der Götter, deren Licht sich mit dem von Sonne und Mond nicht vergleichen lässt, und ich kenne sie: dennoch aber sag’ ich nicht ›Ein Glanz, über den es keinen größeren und helleren giebt‹; während, Udāyī, du dagegen von jenem Glatze, der dem Glühwurm, dem Leuchtkäfer nachsteht, unterlegen ist, sagst ›Das ist der höchste Glanz‹, und diesen Glanz nicht erklärst.«

»Abgeschnitten hat der Erhabene das Gespräch, abgeschnitten hat der Willkommene das Gespräch!«